Bei dem hier vorgestellten Projekt handelt es sich um ergänzende Maßnahmen zu dem EU-kofinanzierten Projekt „Förderung kleinbäuerlicher Familien im Amazonasgebiet von Peru“. In dem EU geförderten Projekt geht es schwerpunktsmassig um die Förderung des Anbaues und Vermarktung von Amazonasfrüchten ( Camu Camu u.a.). Neben den eher langfristig angelegten Zielen des EU-Projektes werden die Maßnahmen im diesem Projekt die Komponenten der kurz- bis mittelfristigen Einkommenserhöhung. Produktdiversifizierung und Ernährungssicherung verstärken. Es wird in 21 Siedlungen entlang der Flüsse Napo und Ucayali im Department Loreto im peruanischen Amazonasgebiet durchgeführt.
Aktivitäten sind auf drei Ebenen vorgesehen.
• Erhöhung des Fischbestandes in vier Seen (stehenden Gewässern) mit den ortsüblichen Arten Garnitana und Paiche. Kontrolle der Bestandsentwicklung und ab einem Jahr kontrollierter Fang für Eigenbedarf und Verkauf
• Saatgut und Beratung für den Anbau von Mais, Reis, Maniok, Erdnuss
• Aus- und Fortbildung in Themen: ausgewogene Ernährung, spezielle Ernährung von Unterernährung bedrohten Kleinkindern, Hygienemaßnahmen, regelmäßige Größen- und Gewichtskontrolle der Kleinkinder
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf € 81.000. Der Fondo de Contravalor-Peru-Francia finanziert €68.259. Von der Deutschen Welthungerhilfe wird ein Beitrag in Höhe von €12.741 beantragt. |